Arbeitnehmerüberlassung (Zeitarbeit)

Arbeitnehmerüberlassung beschreibt das Dreiecksverhältnis zwischen Kunden (Entleiher), Personaldienstleistungsunternehmen (Verleiher) und seinen Mitarbeitern. Zwischen dem Verleiher und dem Entleiher wird ein Arbeitnehmerüberlassungsvertrag geschlossen. Der Verleiher schließt einen Arbeitsvertrag mit dem Mitarbeiter. Das Ziel ist es Mitarbeiter mit den unterschiedlichsten Qualifikationen zur Arbeitsleistungen an Kundenunternehmen zu überlassen. Die rechtlichen Rahmenbedingungen dieser Konstellation sind im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) geregelt. Die Aufsichtsbehörde ist die Bundesagentur für Arbeit.

 

Ihr Nutzen:

  • Kalkulierbare Kosten
  • Kosten entstehen nur für produktive Stunden, nicht für Urlaub und Krankheit
  • Vermeidung von aufwendigen Einstellungsverfahren
  • Kurzfristige Auftragsspitzen oder saisonale Schwankungen können ausgeglichen werden
  • Keine festen Arbeitsverträge mit den Zeitmitarbeitern, somit Sicherung der eigenen Flexibilität
  • Es wird tariflich abgesichertes Personal überlassen

 

Ablauf der Mitarbeiterüberlassung:

  1. Anforderungsprofil des Kundenunternehmens
  2. Personalsuche im eigenen Pool oder durch zur Verfügung stehende Ressourcen
  3. Erstellung eines Qualifikationsprofiles der geeigneten Mitarbeiter
  4. Das Kundenunternehmen wählt die geeigneten Mitarbeiter anhand des Qualifikationsprofiles aus
  5. Einstellung der ausgewählten Mitarbeiter durch den Verleiher und Abschluss des Arbeitnehmerüberlassungsvertrages mit dem Entleiher
  6. Überlassung an das Kundenunternehmen

Betreuung:

  1. Die ausgewählten Mitarbeiter werden dem Kundenunternehmen vorgestellt
  2. Einweisung und Arbeitssicherheitsunterweisung durch das Kundenunternehmen
  3. Regelmäßige Betreuung der überlassenen Mitarbeiter durch den Verleiher
  4. Ermittlung der Arbeitsleistung der Mitarbeiter, in Zusammenarbeit mit dem Kundenunternehmen
  5. Auswertung und Beurteilung seiner Arbeitsleistung